7. Spieltag: FSV Hansa 07 – FCK Frohnau I 0:7 (0:1)

Dunkel war´s, das Flutlicht schien helle, als Frohnau blitzeschnelle Hansa mächtig in die Parade fuhr…
Aber eins nach dem Anderen: Samstag nachmittag 17 Uhr, der November bescherte den Damen im heimischen Stadion wohlbekannte Bedingungen – Flutlicht und Dauerregen. (Damit kennen wir uns eigentlich aus.)

Hochmotiviert nahm Hansa den Kampf gegen die routinierte Elf aus dem grünen Norden Berlins auf. Aber bereits in der 8. Minute verletzte sich Ahlrichs im Zweikampf an der Mittellinie. Schockstarre bei Hansa, aber nach kurzer Behandlungspause konnte unsere Hoffnung im Sturm weiterspielen. 
Einen Elfmeter, nach einem nun wirklich mal unbeabsichtigten Handspiel im Strafraum in Minute 24, schoss die Frohnauer Spielerin trocken hoch in die Mitte. Unhaltbar für Wittenburg, die in die rechte Ecke abtauchte. Spielstand 0:1.
Hansa spielte unbeirrt, leider aber auch ohne nennenswerte Chancen die 1. Halbzeit runter.  Kaapcke wurde umgemäht, spielte aber mit dicker Lippe und wackelndem Zahn tapfer weiter.  Brenzlige Situation in Minute 43 – ein abgefangener Torabstoß wurde aufs Hansator gezimmert, Wittenburg aber parierte den Schuss und der Nachschuss ging glücklicherweise an den Außenpfosten.
Leider musste Jo Ahlrichs zur Halbzeit raus, ihr Knöchel war hühnereigroß angeschwollen. Das Team wurde auf der defensiven rechten Mittelfeldseite umgestellt .

Die ersten 5 Minuten der 2. Halbzeit war Hansa leider noch nicht wieder auf dem Platz, so setzte es das 0:2 in der 47. und direkt 2 Minuten später das 0:3. Frohnau übernahm das Spiel.
In Minute 60 wurde durch fehlende Absprachen unsere Torhüterin behindert und konnte den Ball nicht aufnehmen, Frohnau traf geistesgegenwärtig zum 0:4. Darauf folgten Schlag auf Schlag das 0:5 (65. Minute) und in der 70. Minute das 0:6. Aber Hansas Nummer 1 war auch bei einem solchen Rückstand nicht kleinzukriegen. In Minute 71 wehrte Wittenburg ganz stark in einer Eins-zu-Eins-Situation ab und in Minute 74. min lenkte sie einen scharf geschossen Ball an die Latte. Hansa kam einfach nicht wieder ins Spiel. Fünf Minuten vor Abpfiff verschätzte sich Messow, der Ball sprang über sie und die Frohnauer Stürmerin bedankte sich mit einem Schuss aus 15 Metern über Wittenburg ins Tor. 0:7.
Damit endete das Spiel und der Trainer vermisste in der 2. Hälfte sehr den legendären fussballerischen Willen seines Teams. Dass sich die wetterfesten Hansa-Mädels aber nicht unterkriegen lassen, zeigt mehr als deutlich das Resümee einer Spielerin in der Kabine nach dem Spiel: Sieben finde ich eigentlich eine schöne Zahl.

In diesem Sinne: Nächstes mal in alter, kämpferischer Form. Denn (ich erlaube mir, meine Gegenspielerin zu zitieren) Hansa-Damen können ganz schön was einstecken.

Aufstellung: Wittenburg – Trzewick, Seyfarth, Steigmaier (62. Moehring), Messow – Kaapcke, Booker, Feldt (46. Ehle), Kanter – Ahlrichs (46. Grein), Agbeyegbe

Spielerin des Tages: Jenny Wittenburg, die besonders in der zweiten Halbzeit ihre Torhüterinnen-Qualitäten unter Beweis stellte und nimmermüde bis zum Schluss versuchte, das Team aufzuwecken.

Wichtige Randnotiz: Wir wünschen Jo und vor allem ihrem Knöchel schnelle und gute Genesung! Blumen seien hiermit überstellt.

(Autorin: Speedy)

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2 Responses to 11 tapfere Hanseatinnen vs. die sieben Streiche

  1. Yasmin sagt:

    Schöner Bericht 🙂 – und: schade, die erste Halbzeit sah trotz des blöden Elfers vielversprechend aus.

  2. Jo sagt:

    In der Rückrunde zeigen wirs ihnen!! Danke für die Genesungswünsche! Es wird schon besser, aber der Fuß erstrahlt jetzt selbst wie ein bunter Blumenstrauß, daher macht euch keine Mühe (-;

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