Ü32: FSV Hansa 07 – SC Union Südost 3:7 (2:2)

Diesmal haben die Hansenores sogar einen Hansaspitzel eingesetzt, um das Spiel vom vergangenen Sonntag von Helgoland gegen Union (Ergebnis 3:8) als Vorbereitung live analysieren zu können. Das Ergebnis der Analyse war: „Opa“ hat zwei Tore geschossen, der Achter, der Siebener (aus 40 metern) und der 10ner durften auch ran. Helgoland die ihrerseits gegen Hansa kurz davor 4:0 gewannen, wurde schwindelig gespielt. Die letzte Begegnung zwischen Hansa und Union entschied „Opa“. Das Spiel endete 1:0 mit einer tollen Taktikleistung von Hansa und die darauffolgende Begegnung im Pokal endete dann schon 5:1 für die Unioner. Die Vorzeichen für das Spiel waren gesetzt. Alle Stärken des Gegners waren analysiert. Union steigt auf und Hansa will dem Nachbarn mit gutem Gefühl ein Bein stellen.

Diesmal wollten die Hanseaten aus einer gesicherten Abwehr heraus die Gegner kommen lassen. Dies gelang zunächst mit einer Doppelsechs auch hervorragend. Schon nach 10 Minuten hüpfte der gegnerische Trainer wie ein Ampelmännchen die Auslinie auf und ab. „Das kann doch nicht sein“ schimpfte er lautstark oder mit „kommt jetzt endlich ins spiel“ versuchte er seine Leute zu motivieren. Es half nix. Hansa spielte one touch Fussball.  1, 2, 3, 4, 5 Eingabe von Elton V. auf Axel B. in der Mitte, Tor zum 1:0 (14.Minute). Die schnellen Ballstaffetten wiederholten sich. In Minute zwanzig gab`s einen Freistoss. Ali I., heute als Innenverteidiger aufgestellt, nahm Maß. Der Unioner Keeper konnte den platzierten Ball nicht festhalten und Juergen H. war zur Stelle und markierte das 2:0. Der Unioner Trainer hüpfte und schrie, doch Hansa war noch weitere fünf Minuten dominant auf dem Platz.

Diese Dominanz ging leider ab der 26. Minute verloren. Mit der Lautstärke des Gästetrainers drehte auch seine Mannschaft auf. Aus dem Spiel heraus schnürten sie jetzt die Hanseaten mit geschicktem Spiel vor dem 16ner ein. Nach einer Standartsituation köpfte „Opa“ den Ball zurück auf den „Achter“  und der verkürzte zum 1:2. Nach einer erneuten Standartsituation war es diesmal „Opa“ himself, der zum 2:2 Pausenstand aus spitzem Winkel ausglich.

„Schade! Da ist noch was drin! Wir haben gut gespielt“. Das war die Stimmung in der Halbzeit. Es kam Sam S. für Markus S. in der Spitze und Jörn K. für Fränky E. Der Spielerberater Ali Q. kam heute verletzungsbedingt nicht zum Einsatz. Dennoch hatte er vor dem Spiel schon ein gutes Gefühl, und in der Pause auch noch. Spielerberater Axel B. versuchte es seinerseits und appellierte an die Moral der Truppe. Die Mannschaft ging mit einem guten Gefühl auf den Platz.

In der zweiten Halbzeit haben die Unioner dann ihre Automatismen verfeinert. Clever und routiniert im Aushandeln von Freistössen, und äusserst effektiv im Verlängern von langen Bällen auch von Einwürfen, machten sie es den Hanseaten zusehens schwerer das 2:2 zu verteidigen. Es war eine Frage der Zeit bis das 2:3 fällt. Etwas unglücklich, aber dann doch recht plötzlich, stand es 2:3 (68.Minute) erneut durch „Opa“. Das 2:4 in der 71. Minute war wiederum unglücklich. Nach einem langen Pass um Haaresbreite über einen Kopf der Innenverteidigung hatte Totti im Hansator gegen den Stürmer keine Chance. Der Spielmacher der Unioner wurde nach einem Konter perfekt angespielt und zirkelte die Kugel aus sechzehn Metern herrlich ins untere linke Eck zum 2:5 (74.Minute) Jonas S. kam für Juergen H. Der Siebener hämmerte eine Ecke in den 16ner, sodass erneut der 10ner nur noch einköpfen musste 78. Minute). Auch die Kreuzberger hatten noch Chancen zum verkürzen. Samuel S. schoss das Anschlusstor zum 3:6 (87. Minute). Und dann kam das Tor des Monats zum 3:7 Endstand kurz vor Schluss (88.Minute). Nachdem Anstoss wurde der Ball zurückgelegt auf den Siebener der Gäste und der hämmerte das Ding auf Tottis Tor. Der Ball flog trotz zweifacher Lichtgeschwindigkeit wie in einem Zeittunnel Richtung Hansator. Der Ball war so hart geschossen, dass Totti, dachte die Schwerkraft war ausser Kraft gesetzt. Irgendwie lächelte Totti noch auf der Linie und dabei bemerkte er nicht, dass kurz vorm Tor die Schwerkraft wieder einsetzte und das Ding genau unter der Latte im Netz zappelte.

Analyse: „Opa“ hat zwei Tore geschossen, der Achter, der Siebener (heute aus 55 Metern) und der 10ner durften auch ran (siehe Einleitung). Hansa hingegen träumte von den ersten 25 Minuten.

Fazit: Noch eine Stunde nach dem Spiel haben die Hanseaten ihr gutes Gefühl nicht verloren. Berauscht von den ersten 25 Minuten und dem Tor des Monats, konnten auch die lauten Gesänge des Gegners unter der Dusche die Hansenores nicht von ihrem Adrenalinkick herunterbringen. Weil sie so eine tolle Truppe sind, hat sie der gegnerische Trainer gleich zum Pfingstturnier der „Uso`s“ eingeladen.

Besonderes: Spätestens nach dem Blick auf das Torverhältnis zwei Tage später sind die Hansenores wieder gelandet.

Aufstellung: Totti – Jürgen (75.Jonas), Dirk, Ali I., Kai – Mario, Marcel –Elton, Axel, Frank (46.Jörn) – Markus (46.Sam)

Aber was soll ich sagen, ich hoffe, dass das gute Gefühl mindestens bis zum nächsten Sonntag hält, da heisst es Siemensstadt vs. Hansenores und die liegen ja bekanntlich den Hanseaten. Das nächste Spiel ist immer das wichtigste am 3.04.2011 um 10:00. Und am Mittwoch davor gibt’s nach dem Training eine Mannschaftssitzung.

(Autor: Jürgen H.)

[ratings]

 

2 Responses to 25 Minuten

  1. marc sagt:

    Wer mir sagen kann, wie oft das Wort Opa in dem Bericht vorkommt, bekommt einen Hansa-Aufkleber. 😉

  2. christian sagt:

    6x, plus 1x in deinem kommentar. 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.