Ein verrücktes Spiel mit hohem Irritationsniveau: Ca. Vierzig Minuten lief alles standesgemäß (für Hansa). Die nie besonders gefährlich wirkenden Gastgeber mußten nach fünfzehn Minuten den ersten Gegentreffer durch Ümet D. hinnehmen. Trotz etlicher guter Möglichkeiten für Hansa, wollte der zweite Treffer einfach nicht fallen. Deshalb wurde man dafür Ende der ersten Halbzeit aus seiner überlegenen Lethargie doppelt gerissen, indem die SSG zuerst mit einem schönen Weitschuß aus knapp zwanzig Metern den Ausgleich herstellte und sehr kurz darauf ein Mißverständnis in der Hintermannschaft von Hansa zur 2:1 Halbzeitführung ausbaute. Für die zweiten 45 Minuten hatte man sich bei Hansa deshalb einiges vorgenommen: Durch kontrolliertes Pressing zwang man den Gegner zu Fehlern. Nach Toren von Schallhofer (2x), Rocholl (2x) und Ralling stand es auf einmal 6:2 für Hansa! Ein schön platzierter Distanzschuß (vom gleichen Spieler wie zum 1:1) ließ die Platzherren auf 3:6 herankommen. Wie im Spiel zuvor gegen den BVG erzielte dann Verteidiger Helmer einen Treffer und stellte den Vier-Tore-Vorsprung wieder her. Jener wechselte darauf wegen Muskelzerrung das Trikot mit Torwart Konstabel, wobei beide an den zwei letzten Toren des Spiels maßgeblich beteiligt waren: Konstabel bewährte sich nach einer Ecke als Torschütze, und Helmer ließ nach einem Freistoß des Gegners den Ball durch seine Hände gleiten – zum 4:8 Endstand. Fazit: Der höchste Sieg von Hansa bisher, jedoch mit den meisten Gegentreffern. Was davon zu halten ist, wird man in den nächsten schwierigeren Begegnungen erfahren. [ug.]

Aufstellung: konstabel – ziepa, halm, gaschler, helmer – rocholl, baschnagel, dueduekcue – ralling, schalhofer, dressel

Getagged mit
 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.