von Carsten Wegner

Eine Runde nord-brandenburger Heimatkunde bekamen Spieler der F1 sowie der E2 von Hansa07 am vergangenen Wochenende geliefert. Den Schlafsack im Gepäck machten sie sich Freitagabend in den Landkreis OHV auf, wo beim gastgebenden SV Fürstenberg jeweils ein Hallenturnier anstand und Gegner warteten, die viele Jungs erst einmal mit dem Finger auf der Landkarte suchen mussten: Oranienburg, Löwenberg-Falkenthal, Zehdenick, Sachsenhausen, Bötzow, Hennigsdorf, Grüneberg, Zehlendorf-Zühlsdorf, Gransee-Altlüdersdorf,

Angereist ohne eigenes Hallentraining trafen die Jungs auf tolle – aber auch ungewohnte – Bedingungen: Große Tore wie auf dem Freifeld sowie eine Bande rund um das Spielfeld. Dazu noch laute Musik sowie individuelle Spielerandsagen für jeden Torschützen, der dann von den eigenen Fans extra lautstark gefeiert werden konnte. Dies konnte nur ein toller Tag werden …

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Nach einer kurzen Nacht begann der Jahrgang 2008 den Turniertag und überstand seine Vorrunde nach zwei Siegen und einem Unentschieden als Staffelerster. Gespielt wurde über jeweils 10 Minuten in zwei Staffeln. Das Halbfinale sowie das Finale wurden dann knapp gegen Zehdenick und Oranienburg verloren, so dass am Ende Platz 4 erreicht wurde.

Viel Zeit zur „Trauer“ blieb aber nicht, denn schließlich sollten nun «Hansas Hunderter» aus dem Jahrgang 2007 angefeuert werden, die im Turnier der 2006/2007er antraten. Auch hier machte sich zunächst das fehlende Hallentraining in Berlin bemerkbar und etwas stotternd stieg man mit zwei Unentschieden ins Turnier ein. Im letzten Vorrundenspiel war deshalb ein Sieg mit mindestens 3 Toren Unterschied erforderlich, um sicher das Halbfinale zu erreichen. Es folgten zehn wilde Minuten und ein 11:0 wurde zum torreichsten Spektakel des ganzen Turniertages. Nachdem das Halbfinale dann verloren wurde, hellten sich die Gesichter nach dem Sieg im kleinen Finale dann aber schon wieder auf.

Damit war aber noch nicht Schluss, denn einer der jungen Hanseaten durfte noch im Preisschießen um den besten Turniertorschützen im 9-Meter-Schießen antreten, nachdem zwei Spieler zuvor 9 x in den vorangegangen fünf Spielen getroffen hatten.

18 Uhr waren die Jungs wieder bei ihren Schlafsäcken und die Nachtruhe trat am Samstag deutlich früher ein als am Abend zuvor.

Inmitten von neuem Schnee begann dann der Sonntag um 6:20 Uhr allerdings wieder deutlich zu früh. Kann man länger schlafen auch trainieren?

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Nach einigen sonntäglichen Schneeballschlachten und Schneemannbauten fielen dann aber nachmittags auf der Rückfahrt nach Berlin vielfach die Augen zu. Ruhe!

So endete ein ereignisreiches Wochenende, das jedenfalls aufgrund des unvermeidbaren Klamottenwirrwarrs („Vermissen eine blaue Mütze?“, „Wem gehört diese Jacke?“, „Hier sind Socken übrig?“ … etc.) noch einige Zeit nachwirken wird. Und hoffentlich nicht nur deshalb …

 

One Response to Budenzauber im Doppelpack

  1. Diego sagt:

    Super Wochenende! Super Turniere! Super Orga!
    Danke Carsten!

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