SV Pfefferwerk – FSV Hansa 07 1:4 ( 1:1 )

Notizen vor dem Spiel: der Marathon in Berlin schon durchgelaufen, windiges Sonnenwetter und ein Fußballfeld zu über 100m Länge.

Das Ligaspiel begann mit zwei in den ersten Spielminuten abwartenden Teams ohne wirkliche Initiativen in Richtung eines der Tore. Was sich dann rasant und schnell änderte. Der erste Aktion vor dem gegnerischen Tor hatte Hansa durch eine gute Kombination aus dem Mittelfeld. Pfefferwerk im Gegenzug alleine vor Wittenburg, die den Ball abwehren konnte. Wachgerüttelt erhöhte Hansa den Druck nach vorne und erspielte sich weiter gute Torchancen.

In der 13. Spielminute ein langer Einwurf von Pracht auf Nase, die den Ball sicher in den 16er führte und an der Torhüterin vorbei zum verdienten Führungstreffer versenkte. Das Team aus Kreuzberg jetzt spielbestimmend, unterschätzte aber die Offensivmöglichkeiten der Gegnerinnen, als nach einer Ecke vor dem Tor von Pfefferwerk die Position der zweiten Innenverteidigerin nicht besetzt wurde. Den ersten Konter konnte Trzewick, hinten alleine gelassen, noch abwehren, im zweiten lange Ball setzt sich ihre Gegenspielerin im Laufduell durch und erzielte den umjubelten Ausgleich.

Hansa überrascht, kam aus dem Tritt und Pfefferwerk übernahm die Kontrolle im Mittelfeld. Viel Teamgeist und eine konsequente Zweikampfstärke der Gegnerinnen erschwerten Hansa einen ruhigen Spielaufbau.

Halbzeit. Trainer Wegerhoff stellte um, Kaapcke zurück in die Innenverteidigung und Lindner ins Spiel, ein Unentschieden konnte hier nicht genug sein. Das Team der FSV Hansa 07 kam dann in der zweiten Hälfte besser ins Spiel, ließ aber wieder viele Torchancen ungenutzt.

In der 66. war es Sypaseuth, die den Ball im Nachsetzen dreißig Meter vor dem Tor erkämpfte, sich im Laufduell mit zwei Abwehrspielerin durchsetzte und den Ball ansatzlos von der Strafraumkante ins lange linke Toreck zimmerte. 1:2 – eine langersehnte Führung. Pfefferwerk gab aber nicht auf und spielte sich immer wieder vor das Tor von Hansa. Wegelin für Nase ins Spiel gekommen scheiterte in der 70. an der Torhüterin, die einmal mehr für Pfefferwerk hielt.

In der 77. legte Sypaseuth nach gutem Anspiel von Dube mit identischer Torentfernung und Torecke eine Kopie ihres ersten Treffers nach. In der Schlussminute belohnte sich Wegelin, die viel neuen Schwung ins Offensivspiel brachte, mit dem 1:4 für Hansa nach Flanke von Behre für ihre Spielleistung selbst.

Notiz nach dem Spiel: Hansa verpasste es nach dem Führungstreffer nachzulegen und bekam das Spiel in der 1. Halbzeit durch die nach dem Ausgleich beflügelten Pfefferwerkerinnen nicht mehr richtig zu fassen. In der zweiten Spielhälfte warf das Team seine Entschlossenheit dieses Spiel gewinnen zu wollen in die Waagschale, nahm am Ende verdient die drei Punkte mit und damit kurzzeitig wieder Platz 1 der Tabelle ein.

Tore: 0:1 Nase ( 13. ), 1:1 SV Pfefferwerk ( 18. ), 1:2 Sypaseuth ( 66. ), 1:3 Sypaseuth ( 77. ), 1:4 Wegelin ( 90. )

Spielerin des Spiels: Fanni Sypaseuth, die mit ihren beiden entschlossen Toren zwei sehr wichtige Signale für Hansa setzte und so zur Matchwinnerin mit einem starken Team im Rücken wurde.

Aufstellung: Wittenburg, Pracht, Behre, Trzewick ( 46. Lindner ), Schneider ( 34. Aerts ), Kaapcke, Messow, Sypaseuth, Dube, Duschl, Nase ( 58.Wegelin )

 

One Response to copy paste Sypaseuth

  1. York sagt:

    wo ein „e“ im Titel fehlt, fehlt eben ein „e“: natürlich sollte es „copy paste“ sein.

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