Autor: Bülent

Nach gefühlter monatelanger Rückrundenvorbereitung nun das erste Spiel der Hansa-Senioren und des Tabellenersten der Bezirksliga gegen Blau Weiss Hohenschönhausen, ein Team auf Platz 4 , das schon im Hinspiel der Ü32 erhebliche Sorgen bereitete.

Die Vorzeichen für dieses Spiel, auf Rasen und mit strahlendem Sonnenschein an einem Sonntag Nachmittag, womit dann auch (fast) alle ausgeschlafen zum Spiel erschienen, konnten nicht besser sein, wenn nicht ca. 5 Spieler Hansas bereits angeschlagen zum Spiel gekommen wären und es nicht einen Tag vor dem Spiel noch krankheitsbedingt einige Absagen gegeben hätte.  Ja und wenn nicht bei Ankunft am Spielort verkündet worden wäre dass der Rasenplatz leider noch gesperrt ist und auf einen Kunstrasenplatz ausgewichen werden musste, der nicht viel grösser als ein Halbfeld war. Dennoch ein Vorteil für Hansa, die im Kleinfeldspiel notgedrungen ein gewisses Mass an Übung und Erfahrung vorweisen können.

„Let the game begin now! … dachten nun alle, aber auch der Schiedsrichter wollte Anfangs ein wenig Aufmerksamkeit und legte gewisse Regeln, Trikots mussten in die Hosen, Nasen – Lippen – Ohren- Piercings und Eheringe mussten dran glauben, ziemlich penibel aus.  Als alle dachten dass auch Intimpiercings der Kontrolle zum Opfer fallen würden , da ließ der Schiri aber überraschenderweise von seiner eingehenden Suche ab.

Das Spiel selbst ist relativ schnell erzählt, denn es beschränkte sich von Hansenores Seite nur auf 45 Minuten. Die erste Hälfte wurde vollkommen verschlafen und es lief spielerisch wenig zusammen.  Nachdem kurz vor der Pause ein unnötiger Elfer die Hansenores auch noch in Rückstand brachte, war allen klar dass man jetzt aufwachen musste gegen einen Gegner der vor Ellebogeneinsätzen und anderen Kampfvarianten nicht zurückschreckte. Einer der „Aufgeweckten“  war dann Michael Schnarr, der in der 55. Minute einen schönen Spielzug über außen mit einem Pass in die Mitte vollendete,  wo Andre auch liebevoll  Tutti genannt , wohl das Spiel Leverkusen gegen Mainz vom Wochenende nachspielen wollte und den Ball genauso schön mit der Hacke im Netz unterbrachte wie Choupo-Moting am Tag zu vor.

Wer dachte dass der Bann jetzt gebrochen sei sah sich getäuscht, denn es folgte ein ca. 20 minütiger Aufreibungskampf im Mittelfeld ohne Torszenen, bevor endlich der Spieler dieses Spiels Michael den Ball in den kurzen Winkel hämmerte. Er entschied sich diesmal für die einfache und effektive Variante und verzichtete einfach mal auf seine berühmten Pirouetten. Der Heber kurz vor Schluss ebenfalls von Michael beendete ein Spiel gegen Hohenschönhausen dass das gleiche Ergebnis wie im Hinspiel vorweisen konnte, mit Toren die fast exakt zur gleichen Zeit fielen wie damals.  

Eine fast geniale( zumindest 45 minütige) Kopie sozusagen.

Mannschaft: Stephan Mann, Christian Thon, Mario Pataca, Ufuk Gürsoy, Andre Tucic, Kai Schumann, Axel Bartsch © , Michael Schnarr, Christian Gonzales, Roman Emmerling, Jörn Kersten, Adrian Vinuessa, Bülent Özkan, Jochen Kempe, Robert Bertel

Ergebnis: 1:3 (1:0)

Tore 1:0 40. Minute

1:1 Andre(Michael)  55.

1:2 Michael (Roman) 78.

1:3 Michael (Kai) 85.

Das nächste Spiel der Hansenores findet am Samstag um 11:00 Uhr in der Wrangelritze statt. Gegner ist der TSV Lichtenberg.

 

4 Responses to Ein Spiel dauert 45 Minuten

  1. Roman sagt:

    3 Punkte!
    … und 3 schöne Tore!

  2. Tutti sagt:

    Uga, uga, Arbeitssieg!

  3. Alikapitano sagt:

    Werte Herren, Dankeschön!!!!

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