Eine bemerkenswerter Vorfall findet sich in der aktuellen „Fußballwoche“ vom 17.03.2008 (S. 42). Dort berichtet der Trainer des BSV Hürriyet-Burgund II folgendes vom Spiel beim TuS Makkabi II:

„Ein Spieler von Makkabi köpfte gegen die Lattenunterkante unseres Tores (47.). Der Ball sprang zu Boden. Der Schiri gab Tor. Nun ging Salimi (TuS) zum Unparteiischen und sagte: Das war kein Tor.“

Daraufhin nahm der Schiedsrichter seine Entscheidung zurück. Was man noch wissen muss: TuS Makkabi hat noch Chancen auf den Aufstieg und zum Zeitpunkt des Vorfalls stand es 0:0!

Die Mannschaft des TuS Makkabi war schon beim Gastspiel in der „Wrangelritze“ angenehm fair aufgefallen. Wir freuen uns über solche Beispiele von Fairness und Sportsgeist, die leider auch in den unteren Ligen eine absolute Seltenheit sind.

PS: Makkabi gewann das Spiel noch mit 3:1.

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6 Responses to Fairplay in der Kreisliga

  1. Ben sagt:

    Wenn ich so etwas machen würde, schlägst Du mich wahrscheinlich krankenhausreif. 😉

  2. christian sagt:

    nur wenn ich den ball wirklich drin gesehen habe. 😉
    wie man selbst sich in so einer situation verhält ist immer so eine sache, schwer zu beantworten. ich hoffe auf dem platz immer fair zu sein. aber die aktion des makkabi-spielers verdient in jedem fall respekt.

  3. Ben sagt:

    Sehe ich genauso. Aber das wird, sofern das Ergebnis zum Schluss nicht stimmt, demjenigen vielleicht auch auf die Füße fallen.

  4. Ben sagt:

    P.S. Nichtsdestotrotz eine super Idee, dies hier einzustellen. 🙂

  5. roman sagt:

    wie ich bereits nachdem Spiel gegen Makkabi gesagt habe, diesem team gilt es Repekt zu zollen.

    hm.. hätte ich wahrscheinlich nicht gemacht…

  6. Mugo sagt:

    da bin ich vollkommen eurer Meinung Männer!
    Es gehört schon ziemlich viel Courage dazu, so etwas zu tun. Das das nicht innerhalb des Teams zu Konflikten führt, scheint nochmal zu bestätigen, dass diese Mannschaft als gesamtes Team eine faire Einheit bildet.
    RESPEKT an TUS!!!

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