Vor dem Freundschaftsspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Polen in Hamburg, sorgte der DFB mit dem teilweisen Abkleben des Banners „Kein Fußball den Faschisten“ bei einem Training der Nationalmannschaft am Millerntor für Unverständnis.

Der DFB rechtfertigte die Aktion mit seiner Stadionordnung, die vorsehe, dass „das Stadion von Werbung frei gemacht wird, aber auch von politischen Äußerungen“. Das Verständnis des DFB steht im krassen Gegensatz zu anderen Aktionen des Verbandes gegen Diskriminierung, Rassismus und Homophobie und ist ein Schlag ins Gesicht der vielen Fußballfans, Spieler und Ehrenamtlichen, die vom DFB vertreten werden. Die überklebte Aussage gehört auch für uns als FSV Hansa 07 zum Selbstverständnis und sollte gesellschaftlicher Konsens sein. Da der DFB dies anscheinend anders sieht, ist es umso wichtiger Zeichen zu setzen. Wir solidarisieren uns deshalb mit dem teilweise überklebten Banner am Millerntor und haben, auf eine Iniative unserer Mitglieder hin, ein ähnliches Banner bei uns in der Wrangelritze aufgehängt.

Wir als Verein und unsere Mitglieder wollen einen Fußball frei von jedweder Diskriminierung und leben das in unserem alltäglichen Vereinsleben vor, umso bitterer ist es das Verständnis des DFB von einem unpolitischen Sport zu sehen. Es gibt Weltanschauungen, die in unserer Gesellschaft nichts zu suchen haben und schon gar nicht in unserem Sport, deshalb gilt auch weiterhin: Kein Fussball den Faschisten!

 

 

 

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