28. Spieltag: 1. FC Neukölln – FSV Hansa 07 3:3 (1:2)

Die Saison 2009/10 klingt aus und man kann schon jetzt sagen, dass es gute und schlechte Phasen gab. Wie immer, aber dieses Jahr gab es auch gute und schlechte Bezirke. Während man gegen die Spitzenteams aus den Berliner Randbezirken (Wilhelmsruh, Mahlsdorf, Staaken etc.) kein Spiel verlor, gab es vor dem Spiel beim 1. FC Neukölln nur Klatschen gegen Teams aus Neukölln. Zweimal verlor man gegen Grün-Weiss und auch das Hinspiel gegen den 1. FC verlor man denkbar unglücklich.

Und auch dieses Mal sollte es nicht zum Sieg reichen. Neukölln begann stark und hatte erste klare Möglichkeiten, scheiterte aber beispielsweise am Lattenkreuz. Hansa brauchte ein wenig um in der Partie anzukommen, konnte dann aber auch gleich in Führung gehen, nachdem Ercan Öktem den Ball scharf in die Mitte brachte und das Neuköllner Eigentor quasi erzwang. Und als wenig später sogar das 2:0 für Hansa gelang, hätte es ein wunderbares Match werden könne. Doch noch vor der Pause gelang – wie so oft durch einer Standardsituation, nach der sich im Strafraum kein Hanseat zu einem Kopfballduell bereit erklärt – den Neuköllnern der Anschlusstreffer.

Nach Wiederanpfiff verlor Hansa das Spiel dann gänzlich aus der Hand: Neukölln macht früh den Anschlusstreffer und kam zu weitere Möglichkeiten. Auch eine gelb-rote Karte für Neukölln führte nur dazu, dass Hansa wild nach vorne stürmte, den Ball verlor und hinten eine Großchance nach der anderen zuließ. So war das 3: 2 für Neukölln nur eine Frage der Zeit und fiel in Gestalt eines unberechtigten Foulelfmeters, wobei Neukölln vorher ein klarer Strafstoß verwehrt bliebt.

Schließlich wurde Ercan Öktem wegen einer vermeintlichen Tätigkeit vom Platz gestellt und Hansa war geschlagen. Dachten alle. Dank eines Kraftakt von Thomas Schachner, der sich gekonnt durchsetzte, gelang Ender Kökyaprak noch der Ausgleich und in der Nachspielzeit ergab sich sogar die Siegchance, doch Jakob Huber entschied sich bei einem 22-Meter-Freistoß für die falsche Variante, so dass es beim 3:3 blieb.

Aufstellung: Haberecht – Kökyaprak, Borchert, Schachner, Büchner (55. Huber) – Akdogan (61. Strzoda), Leclaire, Abraham (46. Schumann)  – Duman, Bektas – Öktem.

Tore: 0:1 ET (17., VA Öktem), 0:2 Bektas (28., Kopfball, Öktem), 1:2 (32.), 2:2 (47.), 3:2 (83.). 3:3 Kökyaprak (90., Rechtsschuss, Schachner)

Karten: Öktem (rot, vermeintliche Tätigkeit)

Hansa-Spieler des Spiels: keiner ragte heraus, alle hatten gute und schlechte Szenen.

[ratings]

 

6 Responses to Kein gutes Pflaster

  1. Laszlo sagt:

    tätlichkeit, nicht tätigkeit 😉

  2. Laszlo sagt:

    und ich wurde zur zweiten halbzeit eingewechselt

  3. Ercan sagt:

    tätigkeit gefällt mir besser

  4. Ercan sagt:

    Shut the fuck up, boys and call me master of disaster in Zukunft..

    Freistoß [Bearbeiten]

    → siehe Hauptartikel Freistoß
    Der Freistoß kennt die Varianten der direkten und der indirekten Ausführung sowie die Sonderform des Strafstoßes. Ein Freistoß bzw. Strafstoß wird verhängt, wenn ein Regelverstoß vorliegt und der Schiedsrichter nicht die Vorteilsbestimmung anwendet. Welche Variante zur Anwendung kommt, hängt von der Art des Regelverstoßes ab. In allen Fällen müssen die Gegenspieler einen Mindestabstand von 9,15 Meter zum Ball einhalten, bis dieser wieder im Spiel ist. Der Ball ist im Spiel, wenn er sich bewegt, eine reine Berührung reicht nicht aus.
    Besonderheiten:
    Bei Freistößen im eigenen Strafraum ist der Ball erst im Spiel, wenn er den Strafraum verlassen und dabei das übrige Spielfeld erreicht oder durchquert hat. Beträgt die Distanz zur Torlinie der Verteidiger weniger als 9,15 Meter, so dürfen die Verteidiger im Bereich des Tores auch auf der Torlinie stehen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fballregeln#Freisto.C3.9F

  5. christian sagt:

    krass. tatsache. master of disaster.

    die regeln zu lesen schadet echt nicht… zb das hier: „Der Ball ist im Spiel, wenn er sich bewegt, eine reine Berührung reicht nicht aus.“ – das haben wir vor ein paar monaten anders trainiert… :-/

  6. akgün sagt:

    Staffeleinteilung Saison 2010 / 2011 Kreisliga A Staffel 1:

    – SF Neukölln / Rudow

    – BFC Südring

    – SV Nord Wedding

    – Alemannia 06 Haselhorst

    – FSV Hansa 07

    – Sparta Lichtenberg II

    – Berliner Brauerein

    – TSV Helgoland

    – SD Croatia II

    – NFC Rot Weiss

    – VSG Rahnsdorf

    – SVM Gosen

    – Berliner Amateure

    – Arminia Heiligensee

    – SG Blankenburg

    – FC Hellas

    Absteiger: SF Neukölln/Rudow, SV Nord Wedding, BFC Südring

    Aufsteiger: Arminia Heiligensee, SG Blankenburg, FC Hellas

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