Berlin, 12.06.2013 – Am 22. Juni 2013 lassen Champions ohne Grenzen, FSV Hansa 07 und Viva con Agua gemeinsam den Ball rollen – beim Kick out Racism Cup in Kreuzberg.

Teams aus AsylbewerberInnen-Unterkünften, menschenrechts- und flüchtlingspolitischen Organisationen sowie engagierten Fussballvereinen kommen von 10 bis 18 Uhr zusammen, um auf dem Fussballplatz gegen Diskriminierung und für Toleranz aktiv zu werden.

Im Rahmen des Weltflüchtlingstages der Vereinten Nationen setzen zahlreiche Initiativen beim 1. Kick out Racism Cup in der Wrangelstraße 98 ein Zeichen für ein vielfältiges Miteinander! Fussball besitzt die Kraft, Menschen über Nationalitäten, Geschlechterrollen, Generationen und Gesellschaftsschichten hinweg zu verbinden und Isolation zu überwinden. Diese Botschaft wollen auf und neben dem Platz zu leben.

Im Besonderen werden durch das Zusammentreffen verschiedenster Lebenssituationen auch Herausforderungen und Probleme greifbar gemacht, die Geflüchtete täglich erfahren. Nach Flucht und Vertreibung finden Geflüchtete in Deutschland einen oft tristen Lebensalltag in den meist dezentral gelegenen Sammelunterkünften vor. In einer Situation der räumlichen und sozialen Isolation haben sie nur einen geringen Zugang zu Kultur-, Bildungs- und Hilfsangeboten. Das Verbot zu Arbeiten und die Unsicherheit in Bezug auf den Aufenthalt in Deutschland bedeuten eine weitere enorme psychische Belastung. Mit dem Kick out Racism Cup wollen wir nicht nur die Isolation brechen, sondern auch Aufmerksamkeit schaffen und gegen diese diskriminierende Asylpolitik sportlich aktiv werden.

Auf sowie neben dem Spielfeld stehen Fairplay und Spaß im Mittelpunkt. Die vielfältige Mischung aus Teams mit unterschiedlichen Schwerpunkten bietet auch abseits des Spielfeldes die Chance, Erfahrungen auszutauschen und neue Kooperationen zu beginnen. Beim Kick out Racism Cup können Erfahrene und Unerfahrene, direkt und nicht direkt Betroffene mehr über die Vielzahl an Vereinen und Initiativen erfahren.

Für Unterhaltung abseits des sportlichen Geschehens sorgt ein musikalisches Rahmenprogramm mit dem iranischen Sänger und Gitarristen Milad und dem gestrandeten Piraten Leon Benner. An Infoständen können Interessierte mehr über flüchtlingspolitische Projekte und Initiativen in Berlin erfahren. Und zwischen afghanischem Essen, Rostbratwurst und Waffeln gibt es jede Menge Möglichkeiten sich auszutauschen und einen wunderbaren Sommertag zusammen zu verbringen.

Kick Out Racism Cup,
Samstag, 22. Juni, 10-18 Uhr, Wrangelstraße 98, Berlin-Kreuzberg

Weitere Informationen:
www.hansa07.de/teams/champions-ohne-grenzen
wefuve.blogspot.de
www.vivaconagua.org

 

3 Responses to KickOutRacismCup 2013 – Der Ball rollt für mehr Miteinander

  1. christiane brückner sagt:

    Hallo,
    hier Christiane vom ICJA, hab gestern beim Flüchtlingsrat mit Nils Pendl gesprochen, der von dem diesjährigem „kick off racism cup erzählte“. Heute hatte ich ne mail über „Champions ohne Grenzen – Ladies geht an den Start- erste Fußballprojekt für Flüchtlingsfrauen“ Ich dachte schon, dass wäre dasselbe. Ist es aber nicht. Dachte ich leite die Info aber mal an Herrn Pendl weiter. Vielleicht weiß er es ja schon, aber dann ist es ja auch okay:

    Kontakt: CHAMPIONS ohne GRENZEN
    E-Mail: championsohnegrenzen@gmail.com
    Ansprechpartnerin: Carolin Gaffron (0176-97609846) .

    Lieben Gruß

    Christiane Brückner
    ICJA Freiwillienaustausch weltweit e.V.
    Referentin für Alumniarbeit und Sonderprogramm Flüchtlinge

  2. Alice sagt:

    Liebe Christiane Brückner,

    vielen Dank für Ihre Nachricht,

    Mit den Champions ohne Grenzen arbeiten wir bereits zusammen und auch mit ihnen wurde der 1. Kick out racism Cup organisiert. Der 2. Kick out racism Cup steht nun an und wird voraussichtlich Ende Juni stattfinden. Mehr Infos darüber erhalten Sie u.a. bei Yasmin Ranjbare (jugend@hansa07.de) und Barbara Messow (vize@hansa07.de)

    Die Champions haben sogar ihre eigene Seite auf unserer Webseite, die Sie hier besuchen können: http://www.hansa07.de/teams/champions-ohne-grenzen/

    Viele hanseatische Grüße aus der Wrangelritze!

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