Nachdem ich das letzte Wochenende in der Heimat verbrachte, folgte ich am letzten April-Wochenende wieder meiner Lieblingsbeschäftigung, dem Fußball. Den Freitagabend verbrachte ich mit dem vorherigem FSJ-ler in der Stammkneipe und musste zur Kenntnis nehmen, dass ich im Kartenspiel „Doppelkopf“ genauso verkackte, wie im 1 gegen 1 gegen Sven an diesem Tag. Kleine Anmerkung, wir hatten am Freitagabend eine Trainerfortbildung mit dem Schwerpunkt „Fintieren“ und durften am Ende in einem 1 gegen 1 auf Minitore unser Können unter Beweis stellen.Ich sah meinen Gegner, Sven: Sportstudent, aufgewachsen in Großhennersdorf, Hansa Rostock –Fan, kleine Plautze. Ich lachte innerlich, selten war ich mir so sicher, dass genau der Zeitpunkt gekommen war, an dem ich es meinen Hansa-Kollegen so richtig zeigen könnte Sven dribbelte mit ernsten Blick auf mich zu, ich dagegen viel zu hastig entgegen und stoppte mitten im Lauf. In PES-Manier drückte Sven in seinem Kopf zwei Mal R3 und den Control-Stick für einen sehenswerten Okocha. Ich ging ein Schritt zurück, denn ich war mir sicher, dass Sven keinen 2.Schritt in seinen Gedanken geplant hatte. Man merkte, wie ruhig es am Platz wurde. Der Ball flog und plötzlich köpfte Sven den Ball in einer perfekten Flugkurve über mich (196cm) ins kleine Minitor. Gefühlt ein ganzes Olympiastadion feierte Sven für diesen sehenswerten Treffer. Gedacht habe ich in dem Augenblick an eine Sportinvalidität, oder an Schiedsrichter werden, doch Thomas wollte mich trotzdem am Sonntag für WMF in der Uniliga – wo ich leider absagen musste.
Eine Nacht darüber geschlafen und ich war hinweg über den Schock. So konnte ich mich um 09h30 mit dem ersten offiziellem „E2-Autokonvoi“ auf den Weg nach Mariendorf machen. Ein total ausgeglichenes Spiel, was am Ende 2:0 für den Mariendorfer SV endete. Ein bisschen traurig über die ärgerlicherweise verlorenen Punkte ging es zurück in die Wrangelritze, in der unsere 11-er Frauen im Derby gegen Türkiyemspor das Runde treten musste. Sie verloren 0:2 und mussten sich somit zum 2.Mal hintereinander geschlagen gegeben. Nach dem Spiel war ich dann doch eher enttäuscht von der Leistung.Die ersten 20 min machten eigentlich den Eindruck, als würde heute viel möglich sein. Nach einem Eckstoß machte aber Türkiyemspor per Kopf das 0:1 perfekt und nahm Minute für Minute das Spiel mehr in die Hand. Generell war der Spielaufbau an diesem Tag zu eintönig, zu oft kam der Ball ins Zentrum und wurde von dort lang und hoch nach vorne gespielt. Das 0:2 fieldann in der Nachspielzeit durch einen Elfmeter. Insgesamt war die Leistung der Schiedsrichterin sehr akzeptabel, ausgenommen die Entscheidung mit dem Elfmeter. Wie auch immer, nächsten Sonntag geht es um 17h zum Frauenfußball-Club Berlin um die nächsten 3 Punkte nach Kreuzberg zu holen.
Sonntag hatte ich dann die große Ehre vertretungsweise die D-Juniorinnen zu coachen, beziehungsweise zu betreuen. Wasserbombenschlacht am Schlesischen Tor, bei den Mädchen das Gerücht ich wäre 2008 im Recall bei DSDS gewesen und eine unglückliche 2:1 Niederlage bei Hertha 03 Zehlendorf in letzter Sekunde sprachen Bände, für einen erlebnisreichen Vormittag mit den Mädchen. Anzumerken wäre zudem, dass die Mädchen auf dem Rückweg aus Zehlendorf für Waltraud Blumen gesammelt haben und ihr dafür gedankt haben, dass sie immer die Trikots wäscht.
Ich glaube zu dem Spiel unserer 1.Herren gegen den SVM Gosen muss ich nicht wirklich was sagen. Ein unangenehmes Spiel, das am Ende mal wieder durch Julius entschieden wurde. Egal wie das Spiel war, 3 Punkte sind gebucht und so reicht nächste Woche noch ein einziger Punkt zum Aufstieg. Also merken: 1.Herren, nächste Woche Samstag gegen Rotation Prenzlauer Berg. Mobilisiert eure Freunde, die Freunde von den Freunden, eure Mitbewohner, eure Familie oder wen auch immer und feiert mit Hansa besten Aufstieg seit 1907! Nie mehr Kreisliga!

 

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