Es sind diese Momente bzw. Kommentare, wegen derer es sich (auch) lohnt, am Wochenende an der Außenlinie zu stehen, um den Nachwuchs zu begleiten und anzufeuern. «Berliner Oma» (des 4-fachen Torschützen beim 6:2 Heimsieg) nach dem Abpfiff: »Der Junge hat O-Beine … na ja, jedenfalls rechts …«

Doch der Reihe nach:

Angekündigt in der Wrangelritze war der Berliner Athletik Klub 07 (BAK), dessen E2 die Tabelle der Staffel 5 nach zwei Spieltagen verlustpunktfrei anführte und zusätzlich ein bemerkenswertes Torverhältnis von 30:6 aufwies. Diese Tormaschine aus dem Poststadion lockte dann auch Eltern, Freunde und Nachbarn … sowie Oma an, deren Herz an sich für die Potsdamer Turbinen schlägt und die deshalb gewisse Ansprüche an einen Kick hat.

Erwartungsvoll waren auch die Hanseaten, denn schließlich wollten «Hansas Hunderter» aus dem Jahrgang 2007 ihre bislang makellose Bilanz ausbauen. Welcher „07“ also sollten die neuen Umkleidekabinen, die seit einigen Tagen auf unserem Sportplatz stehen und an diesem Wochenende eingeweiht wurden, Glück bringen?

Los ging´s!

1:0 … 2:0 … 3:0 … HALLOOOOO?

1:3 (schöner Kopfball)

Oh neee: Elfmeter für BAK?

Nix da! Gehalten.

Pause (Oma mit Kopfballdribbling)

4:1 … 5:1 … 6:1

Durchatmen … mal die Zwischenstände der anderen Familienmitglieder auf den Auswärtsspielplätzen abfragen …

6:2 … egal!

Abpfiff.

… und dann, Oma: »Der Junge hat O-Beine. … na ja, jedenfalls rechts … die kleinen AddukTOREN sind etwas verkürzt. Wie wärmen die Jungs sich auf? Dehnen die sich? Die müssen dehnen!«

»Oma! 6:2 gegen den Tabellenführer …«

»Aufwärmen! Dehnen! Auslaufen! Dehnen!«

Später im Kinderzimmer wurde gedehnt (mit Oma) … (und natürlich kräftig gelobt).

Wieder so ein Samstag bei Hansa07 …

Fazit: Mehr dehnen! Dann werden aus O-Beinen schöne OMA-Beine …

 

One Response to Mit O-Beinen gegen den BAK

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