22. Spieltag: DJK SW Neukölln II – Hansa 07 I 0:0

rosenträneDie Vorzeichen beim Duell der Hansa-Erstvertretung bei der Zweiten von DJK Schwarz-Weiss Neukölln waren klar: Nach der Niederlage in Hohen Neuendorf waren drei Punkte Pflicht für die Kreuzberger. Die Partie begann die Mannschaft von Trainer Ali Ilhan jedoch eher verhalten. Im Mittelfeld häuften sich Fehlpässe und vorne fehlte jede Durchschlagskraft. Zwar boten auch die Schwarz-Weissen nicht viel, doch kam Hansa in der ersten halben Stunde nur zu einer einzigen guten Tormöglichkeit. Den schönen Drehschuss von Yusuf Yildirim konnte aber der Neuköllner Schlussmann entschärfen. Ansonsten verlief die erste Halbzeit weitgehen ereignislos. Schwarz-Weiss kombinierte mitunter gut durchs Mittelfeld, strahlte vor dem Tor aber keine wirklich Gefahr aus. Und Hansa war zwar optisch feldüberlegen, hatte aber nicht die Mittel, um den Gegner einmal auch nur halbwegs auszuspielen. Lediglich Standards brachten gegen Ende der erste Hälfte etwas Gefahr, die größte Chance hatte Verteidiger Benjamin Fischer nach einem Freistoß auf dem Fuß, doch er traf den Ball nicht richtig.

In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel hektischer, doch sonst änderte sich nichts. Hansa bemühte sich, brachte aber kaum Konstruktives zustande, Neukölln verlegte sich auf Kontern, spielte mehrere gute Situationen aber nicht konsequent zu Ende. Lediglich zwei Szenen waren erwähnenswert: Nach einer gute Stunde sorgte Schlussmann Christian Haberecht für eine Schrecksekunde, als er einen Rückpass von Asker Karayel über einen Stürmer zu diesem zurück lupfen wollte. Der völlig sinnfreie Ball war obendrein unpräzise und landete bei einem weiteren Neuköllner, doch die anschließende Hereingabe bolzte ein Stürmer in die Wolken. Auf der andere Seite landete eine Innenseiten-Direktabnahme von Ferdi Sarikurt nur am Querbalken.

Ansonsten stand vorne wie hinten die Null und die Stimmung in der Hansa-Kabine lag nach Abpfiff ebenfalls auf dem Nullpunkt. Kein Wunder, mit solchen Leistungen darf man alle Gedanken an einen möglichen Aufstieg nämlich getrost vergessen.

Aufstellung: Haberecht – Schachner – Karayel, Vissers, Fischer – Tucic (25. A. Selk), Gorelik, Sarikurt, Kökyaprak – Emmerling (46. Kahraman), Yildirim (70. Weikardt).

Tore: Fehlanzeige

Getagged mit
 

4 Responses to Nullnummer zum Nullpunkt

  1. Ben sagt:

    P.S. Kopf hoch, Jungs…die Wochen der Wahrheit liegen vor uns!

  2. frank sagt:

    allen unkenrufen zum trotz: hansa lebt und wird stark aus diesem tief zurückkehren.
    jetzt zum beispiel wäre ein guter zeitpunkt.
    bis morgen im training männers.

  3. Mugo sagt:

    Hallo Männer, schade dass es wieder nicht geklappt hat. Ich muss auch zu meinem Bedauern sagen, dass ich es fast schon profezeiht hatte – Christian wird sich erinnern. Trotzdem nicht die Hoffnung aufgeben. Nach jedem Tief kommt auch wieder ein Hoch! Karame wird noch mindestens 3 Punkte verlieren!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.