von Klaus Karras

Am 28.9. traf sich ein Häuflein von 6 Aufrechten um 7.00h in der Früh auf dem Berliner Ostbahnhof, um gen Porta Westfalica (ab jetzt immer PW) zu starten, denn wir hatten ein „Auswärtsspiel“ in der Stadt an der Weser. Der Kader war mächtig zusammen geschmolzen, weil bei Schulle in der Nacht davor eingebrochen worden war, Gerd in Spanien weilte, Klaus B. umzog, Mo arbeiten musste. Naja, ihr kennt das. Also brachen wir um 7.22h im ICE auf, während Detlev Ossenkopp bereits mit dem Auto unterwegs war. Somit waren wir wenigstens komplett.

Pünktlich um 11.06h erreichten wir unser Ziel und wurden vom Empfangskomitee angeführt von Karl-Heinz Wille und dem Ehepaar Jahnz in Empfang genommen. Detlev war auch schon in PW angekommen. Verteilt auf drei Autos ging es zum Restaurant „Zur Alten Fähre“ zum Mittagessen. Karl-Heinz Wille stellte uns dort das Programm für die nächsten beiden Tage vor.

Und dann begann der „Stress“. Es ging zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal und zum Wittekindsberg, alles unterlegt mit sehr fachkundigen Erklärungen von Karl-Hein Wille und Uwe Jahnz. Unterwegs gab es eine kleine Rast mit Kaffee und einem wunderschönen Blick ins Wesertal. Mit vielen neuen Eindrücken ging es danach ins Hotel „Weserschiffchen“. Nach dem Einchecken machten wir uns zum Abendessen auf den Weg zum Autohof. Nach einem letzten Schluck im Hotelrestaurant fielen fast alle um 23.00h müde in die Betten.

Die Ü60 auf der Porta-Kanzel. Im Hintergrund das Kasier Wilhelm Denkmal.

Am nächsten Morgen saßen alle gut gelaunt und tatendurstig um 8.00h am Frühstückstisch. Frisch gestärkt machten wir zunächst einen gemeinsamen Spaziergang zur Weser, bevor wir um 11.00h von unseren „Reiseleitern“ zur nächsten Tour abgeholt wurden. Diesmal ging es zum Fernsehturm und zur Portakanzel. Gespickt mit vielen sehr interessanten Informationen und Eindrücken machten wir gegen 13.30h auf den Weg zur Sportanlage des TUS Holzhausen. Vorher aber bedankten wir uns bei unseren „Fremdenführern“ für die fachkundige und sehr informative Führung vor Ort mit kleinen Geschenken. Am Platz wartete um 14.30h das Spiel gegen die „Eingeborenen“ auf uns. Nach einer Platzbesichtigung stellten wir fest, dass der Rasenplatz technisch hohe Anforderungen an uns stellt. Die erste Ballprobe ergab, dass man in PW scheinbar mit „Kanonenkugeln“ als Bälle spielt, denn die Spielbälle waren so hart aufgepumpt, dass sie sich nicht einmal mit roher Gewalt zusammendrücken ließen. Also wurde ein Ball entsprechend präpariert. Nach der Begrüßungszeremonie durch den Bürgermeister und dem Wimpeltausch durch die beiden Spielführer begann das Spiel. Der Gegner zeigte sich als junge (zu junge) dynamische Truppe. Laufstark und mit dem Geläuf vertraut, liefen wir ihnen zumeist hinterher, was dann auch zu Gegentoren führte. So lagen wir zur Halbzeit mit 1:3 zurück (unser Torschütze zum zwischenzeitlichen 1:2 war Stefan) und am Ende stand es 2:6 (unseren 2. Treffer erzielt Detlev). Eigentlich machten wir sogar 3 Tore, aber der Treffer von Klaus K. landete im eigenen Netz und somit nicht auf unserem Habenkonto. Mit dem Schlusspfiff durch den umsichtigen Schiedsrichter Scholz war das Ergebnis aber zweitrangig. Aber die 3. Halbzeit schaffte dann wieder den Ausgleich und es gab viele schöne Gespräche und es wurden neue Kontakte geknüpft. Verfolgt wurde das Spiel auf der Ehrentribüne vom Bürgermeister von PW und vielen weiteren Offiziellen. Danach ging es zurück zum Hotel und wir bereiteten uns auf den Empfang im Hotel mit allen Gästen der Wander- und Erlebnistage vor.

Ein gemeinsames Erinnerungsfoto darf natürlich nicht fehlen. Hansa 07 und der TUS Holzhausen ins trauter Eintracht.

In festlicher aber auch gemütlicher Atmosphäre traf man sich im Hotel und verbrachte nach einigen nicht zu langen Reden und dem Austausch von Geschenken und Freundlichkeiten einen gemütlichen Abend bei einem sehr leckeren Buffet.

Am nächsten Morgen ging es dann zum feierlichen Höhepunkt des gesamten Wochenendes: Zum Festakt im Rathaus. Es war eine lange aber in weiten Strecken sehr amüsante Veranstaltung, die geprägt war von vielen Erinnerungen an 50 Jahre bewegter Geschichte mit vielen Zeitzeugen. Wir nahmen vieles davon mit und fanden uns in einigen Situationen auch selbst wieder. Nach einem sehr leckeren Imbiss in der Rathauskantine, hieß es dann Abschied nehmen und wir machten uns mit Bus auf den Weg zum Bahnhof Minden. Damit war ein erlebnisreiches Wochenende beendet. Leicht ermüdet aber voller Eindrücke erreichten wir gegen 17.30h wieder Berlin.

Abschließend möchten wir uns ausdrücklich für die tolle Aufnahme in PW bedanken. Dieser Dank gilt besonders dem Ehepaar Jahnz und Karl-Heinz Wille, die uns über die ganze Zeit fürsorglich betreut haben. Wir freuen uns schon heute auf ein mögliches Wiedersehen!

Mit sportlichen Grüßen aus Berlin

Klaus-J. Karras   Spielführer der Ü 60 von Hansa 07 Berlin

 

One Response to Oh wie schön ist Porta Westfalica – Hansas Ü 60 auf Reisen

  1. Alice sagt:

    Schöner Bericht! Immer noch fit, unsere Ü60!

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