FSV Hansa 07 07er-Frauen – Berliner Athletik Klub 4:2 (1:1)

Von Philipp Hertel

Dass dieses Heimspiel gleichsam unsere Punktspielpremiere ist, liegt an der ärgerlichen Tatsache, dass wir aufgrund von Verletzungen, Urlauben und mangelnden Spielberechtigungen am Vorwochenende nicht nach Friedrichshagen gefahren sind. Zu viert hätte das wenig Sinn gemacht. Heute sind wir immerhin zu sechst. Die Trikots unseres glorreichen Einsatzes beim Copa Negra sind am Start und sie bedeuten Glück. Der Gegner von BAK kommt auch nur mit fünf Feldspielern in die Wrangelritze. Geschuldet ist das einem Mißverständnis bezüglich der Spielansetzung. Doch all das ist vergessen, als York Wegerhoff, der 11er-Trainer, zum Anstoß pfeift. Wir stehen gut. Hinten zu viert, vorne zu dritt im Angriff. Zu leisten ist das nur mit großer Laufarbeit, doch die bringen wir heute. Nach 12 Minuten ist es dann Henrieke, die über ihren großen Einsatz das 1:0 erzielt. Neun Minuten später jedoch fällt jedoch nach einem Abpraller das 1:1. Torhüterhin Hannah ist noch dran, kann den Treffer jedoch nicht verhindern. Ihr ruhiges Torwartspiel gibt der Mannschaft jedoch Sicherheit, so dass es ein wenig bedauerlich ist, dass wir mit 1:1 in die Pause gehen.

hansa seven erstes spiel

1, 2, 3, 4, 5, 6 - die Hansa Seven!

In der Halbzeit dann eine Umstellung bei Hansa. Wir gestalten das Spiel breiter und werden belohnt. Henrieke trifft zum 2:1 und in der 62. Minute schießt Elisabeth sogar das 3:1. Wir sind körperlich am Ende. Der Platz und die darauf stehende Luft fordern ihren Tribut. Ähnlich geht es dem Gegner, der trotz allem durch Marsha noch einmal auf 3:2 herankommt. Bange Minute. Elisabeth trifft kurz später zum entscheidenden 4:2, und die Euphorie ist grenzenlos. Abpfiff und die Hansa Seven gewinnt ihr erstes Punktspiel. Grandios.

Eine gute taktische Einstellung, cleveres Positionsspiel, bedingungslose Leidenschaft und Kampf um jeden Ball haben den Unterschied gemacht. Ich ziehe den Hut vor denen, die heute am Start waren: Hannah – Silke, Yasmin – Elisabeth, Daniela – Henrieke. Und ich danke Wiebke für ihre Präsenz am Spielfeldrand. Dank auch an den angenehmen und fairen Gegner vom Berliner Athletik Klub. Wir freuen uns auf das Wiedersehen. Dann 7 gegen 7.

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