11.Spieltag: Deportivo Latino II – FSV Hansa 07 II 1:7 (0:3)

Aroser Allee – du zweite Heimat. Dein Duft nach Chorizo-Würsten und dein Klang nach Samba, Tango oder Panflöte begeistert uns nun schon in der dritten Saison in Folge. Doch immer wenn wir da waren, haben wir außer diesen (fußball irrelevanten) Eindrücken nicht viel mitgenommen. Aber jetzt waren wir an der Reihe…

…denn es war kalt, ergo gab es keinen Grill und keine Musik. Also Nichts, was Hansa hätte ablenken können vom eigentlichen Sinn dieser Reise – den drei Punkten.

Deportivo Latino steht am Tabellenende und wird dort vermutlich auch bleiben. Die Mannschaft hat Spieler mit guten technischen Fähigkeiten, aber Durchsetzungsvermögen und eine gewisse Ernsthaftigkeit ließen sie vermissen. Dafür ging es sehr fair und freundschaftlich auf dem Platz zu, was auch mal schön ist.

Tatsächlich führte es aber dazu, dass die Hanseaten nach dem Spiel nicht so recht glücklich wirkten. Hatte man den Gegner doch über neunzig Minuten im Griff, erzielte sieben Treffer, traf außerdem noch drei Mal das Torgestänge, blieb jedoch des öfteren im finalen Pass oder Torabschluss zu ungenau. Und genau das war es, was keine so rechte Freude aufkommen ließ. Es war eine zu einseitige Partie, ohne echte Spannungsmomente und so fielen Fehler mehr auf, als auch schwerer ins Gewicht und führten schneller zu Unmut. Die Team-Abstimmung war alles in allem nur mäßig. Die Kommunikation untereinander hakt nach der mehrwöchigen Pause noch etwas. Es rumort im Hansa-Bau und die Mannschaft will sich dieses Jahr nicht nur mit Durchschnitt zufrieden geben.
Ein gutes Zeichen eigentlich. Hansa muss noch eine Menge arbeiten, um das Ziel zu erreichen und noch ist kein Meister vom Himmel gefallen. Lets go to work!

Aufstellung: Lauer – J.Kohl, Rehwinkel, Hoffmann, Meiser – Linke, Tucic, Emmerling, Wegerhoff – Stankowski (62.Kreischer), E.Kahraman

Tor/e: 0:1 Linke (11.,Rechtsschuss,E.Kahraman), 0:2 E.Kahraman (19.,Rechtsschuss,Tucic), 0:3 Emmerling (33.,Rechtsschuss,Tucic), 0:4 Linke (49.,Rechtsschuss,E.Kahraman), 1:4 Villalabar (70.,FE), 1:5 Wegerhoff (71.,Rechtsschuss,Linke), 1:6 Emmerling (74.,Rechtsschuss,Wegerhoff), 1:7 Emmerling (78.,Rechtsschuss,E.Kahraman)

Karte/n: alles sauber

Spieler des Spiels: Roman Emmerling, mit der Ballackschen Nummer 13 aufgelaufen – erzielte einen Hattrick, wovon vor allem das 0:3 ein wirklich, wirklich schöner Treffer war.

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8 Responses to Sieben Streiche und die wilde Dreizehn

  1. christian sagt:

    drei punkte sind drei punkte sind drei punkte. ungefähr!
    also weiter so!

  2. Kai sagt:

    Juhu! super jungs! bis nächste woche!

  3. Kohl, der sagt:

    Whohoo!!! Fett jungs, bis morgen hoffe ich!

  4. Schachi sagt:

    Ich les nur Linke in der Torschützenliste, was ist da los, Paul biste zum Vollstrecker mutiert über das neue Jahr? Freut mich Jungs – Respekt und weiter so!

  5. Julia sagt:

    Auswärtssieg, Auswärtssieg! Gratulatione…

  6. paul sagt:

    @schahi: Vollstreckung war schon immer mein ding, so oder so.

  7. Schachi sagt:

    @paul: Vollstrecke Paul!

  8. Joe sagt:

    vollstreckt

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