7.Spieltag: FSV Hansa 07 – Berlin Ankaraspor 1 0:2 (0:0)

Wrangelritze on the rocks, den festgefrorenen Kunstrasen zierten zahllose Eiswürfelchen, die Hanseatinnen schnallten sich Kufen unter die Stollen und sogar Heim/Ersatzschiri Reddy verzichtete auf sein Fahrrad und pfiff per pedes.

Die erste halbe Stunde lang dominierte Hansas Mittelfeld das Spiel. In der 27. Minute Weitschuss unserer „10“ Abascal Sanchez de Molina – knapp daneben. Kurz darauf Foul an Trzewick, gelbe Karte für die Gegenspielerin. Das Spiel rutschte zwischen beiden Strafräumen hin und her. Die letzten 10 Minuten vor der Pause meldete sich Ankaraspor vorsichtig, aber immer mehr im Spiel an. Halbzeit.

Die liebe Sonne hatte mittlerweile den Platz ein wenig beschienen und damit die Oberfläche noch ein bisschen rutschiger gestaltet. Hansa startete mit Schwung und Anlauf in die 2.Hälfte: Torschuss Kanter in der 48. Minute. Leider nicht im Netz. Danach schien das Team in adventlicher Besinnlichkeit zu versinken. Wechsel in der 54. Minute – für Grein kam Möhring im linken Mittelfeld. Kurz darauf Ballverlust im Mittelfeld. Die Gegenspielerin wurde nicht angegriffen, nutzte ihre Chance und zog aus 18 Meter Entfernung ab. Der Ball wurde unhaltbar für Wittenburg abgefälscht, 0:1 in der 58. Minute. Ankaraspor nun natürlich wild entschlossen, Hansa hielt dagegen, leider ohne wirkungsvolle Aktionen nach vorn. Nach einem Foul von Hansa knapp an der Strafraumgrenze, gelang es nicht, den Freistoß auf den langen Pfosten vom Tor wegzuschlagen – 0:2 in Minute 80. Hansa kämpfte, aber vergebens. Letzter Hoffnungsschimmer für Hansa zwei Minuten vor Abpfiff. Nach einem Foul an Abascal Sanchez de Molina 25 Meter vor dem Tor, flankte Messow wunderschön in den Strafraum, Kanter verlängerte mit dem Hinterkopf, traf aber leider nur den linken Pfosten. Das bisherige Schlusslicht der Tabelle durfte sich dann zwei Kerzen anzünden. Den Hanseatinnen gelang es nicht, die Heimschlappenserie einzufrieren, dabei war es doch weißgott kalt genug…

Aufstellung: Wittenburg – Trzewjck, Kaapcke, Steigmaier, Messow, Seyfarth, Feldt, Grein (54. Möhring), Abascal Sanchez de Molina, Kanter – Agbeyegbe

Spielerin des Spiels: Spielführerin Messow zeigte wieder eine starke Abwehrleistung & kurbelte in der zweiten Hälfte das Spiel nach vorne mit an.

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7 Responses to Sunday on ice

  1. grit sagt:

    Ich hab ne Tüte voller Kerzen angezündet und erstmal über den Sinn des Lebens nachgedacht! Ebenso die Frage, wer bin ich mit meiner Nr.10 und wohin führt mich eigentlich mein Weg auf m Bolzplatz…?

    Spielerin des Spiels:die winterliche Depression!

  2. Daniela sagt:

    Och Gritti. Nachm Schnupfen sieht alles wieder besser aus. Versprochen.

  3. York sagt:

    hollywood on ice war die erste halbzeit, zweite hälfte dann ohne happy-end. mein glückskeks von sonntag sagt: weiter geht’s bei winterlichen aussichten!
    @grit: die wrangelritze einen bolzplatz nennen und das öffentlich … . gute besserung!

  4. Johanna B. sagt:

    Tippspiel und ich, wir passen einfach nicht zusammen.

    Zu den Bodenverhältnissen: Ich hab‘ noch Gleitschuhe von früher. Größe 34. Bei Interesse bitte melden.

  5. York sagt:

    @Johanna B.: so bescheiden … bei deinen punktgewinnen vom WE ?? da hast du doch bestimmt den ganzen sonntag gefeiert. willst du wieder an die spitze zu meatthevegie oder anelka?

  6. Johanna B. sagt:

    york, so habe ich das noch gar nicht gesehen: wenn meatthevegie und anelka spitze sind, dann bin ich ja schon da.- prost!

  7. Daniela sagt:

    Beste Aussichten, der Trainer hat Recht! Freitag gibt er uns Schnaps und Glückskekse satt aus – is ja schließlich teambildende Maßnahme. Sonntag holn wir ihm dann dafür die Schneesterne vom Himmel.

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