Autor: Bülent

Produzenten: Hansa 07 Ü32
Hauptdarsteller: Adrian Vinuessa
Regie: Jörn Kersten
Drehbuch: unknown Artist

In weiteren Rollen: Stephan Mann, Yigit Agca, Ufuk Gürsoy, Kai „Herrmann“ Schumann, Andre „Tutti“ Tucic, Christian Thon, Mario Pataca, Thomas „Schachi“ Schachner , Axel „ Captain“ Bartsch, Michael Schnarr, Boris „the real“ Herrmann, Ali Ouazzee , Jochen Kempe

Einen schönen Film haben wir am Sonntag Vormittag im berühmten Freilichtkino „Wrangelritze“ gesehen. Das ewige Thema, natürlich, auch wenn ein wenig platt, das Gute gegen das Böse, hier in vertauschten Rollen: Schwarz gegen Weiss oder Hansa gegen TSV Lichtenberg. Ein kleines Drama in verschiedenen Akten mit vereinfachtem „shakespearischem“ Verlauf: guter Beginn, Problemphase und Happy End. Nichts Anspruchsvolles, der Golden Globe, die Goldene Palme oder der Goldene Bär wird wohl an ihm vorbeigehen aber gutes Popcornkino, solide Action sozusagen.

Der Film nahm einen vorhersehbaren Verlauf: tief stehende Gegner, Abreibungskämpfe im Mittelfeld, vor den Toren wenig Action. Wenns nicht läuft muss der Held, in diesem Film heute Adrian, die Flinte zücken und den Gegner mit einem gezielten Schuss erledigen. So geschehen in der 25. Minute . Freistoss aus ca 18 m direkt in den Winkel. Wäre natürlich auch ein wenig zu blöd, gerade für die Zuschauer, wenn die Geschichte jetzt schon beendet wäre – ein guter Spielfilm dauert ja auch mindestens 90 min.
So standen die Schurken, in Gestalt von Lichtenberg, wieder auf und wehrten sich, immer wieder durch Standards kamen sie frei zum Kopfball. In der 50. Minute klingelte es dann. Spätestens jetzt wurde es richtig spannend, der Film nahm eine Wendung mit der keiner so richtig gerechnet hatte, die Hand vom Popcorn zum Mund bewegte sich schneller…, als man sich dann doch wieder beruhigt zurücklehnen konnte, denn die Guten hatten wieder den richtigen Weg eingeschlagen. Boris nutzte aufmerksam einen Fehler der Lichtenberger Abwehr zum 2:1 in der 60. Minute. Der Film bewegte sich jetzt klar in Richtung Happy End, doch was war das? ….plötzlich tauchte ein Bösewicht alleine vor dem Tor der Hansenores auf und traf glücklicherweise nur den Pfosten. Die Zuschauer schreckten aus ihren Sitzen, da kam der nächste Ball aufs Tor geköpft. Nur Stephan, ein weiterer Held dieses spannenden Streifens, konnte den Einschlag mit großartigem Reflex verhindern.

Doch am Ende, wenn es eng wird, siegt dann doch, wie in jedem guten Film, das Gute und der Hauptdarsteller darf wieder ran. Pistollero Adrian mit dieser Leistung heißer Oscar-Kanditat, zückte nochmal seine Knarre und zwirbelte die ruhende Kugel mit chirurgischer Präzision per Freisstoss diesmal in die rechte Ecke des Tores . „The Specialist“ hatte wieder zugeschlagen.
Happy End here we come.

Fazit: Das zweite schwere Spiel gemeistert und gleichzeitig kam der Tabellenzweite Schöneberg nicht über ein 2:2 hinaus. Hansa konnte sich somit ein kleines Polster für das grosse Ziel Aufstieg Landesliga erarbeiten, aber auch die nächsten beiden Spiele werden enorm schwer. Man ist gewappnet.

Tore: 1:0 Adrian
2:1 Boris
3:1 Adrian

 

5 Responses to The Specialist

  1. Alice sagt:

    Im richtigen Kino ist man nie im falschen Film!

  2. Tutti sagt:

    Bang Boom Bang. I wish I could kick it like Vinuessa.

  3. Vinuesa sagt:

    Thank you guys for making me feel at home!

    https://www.youtube.com/watch?v=Gqk-vogchFk

    Lov‘ you.

  4. Jörn sagt:

    Geiler Streifen, guck ich mir nochmal an…

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