FSV Hansa 07 – Blau-Weiß Berlin II   1:2 ( 0:1 )

Autor: York Wegerhoff

Im wieder obligatorischen perfekten Fußballwetter traf am Sonntag das 11er Frauenteam der FSV Hansa 07 zuhause auf das Team von Blau-Weiß Berlin II, dem momentan.Tabellen 1. der Bezirksliga Staffel I. Beide Teams starteten mit viel Schwung in die Partie. Eine Ecke in der 4. Spielminute führte zum frühen Gegentor. Die zentral vor dem Tor stehende Spielerin von Blau-Weiß konnte unbedrängt zum Kopfball ansetzen und platzierte den Ball unhaltbar für Keese an den Innenpfosten. Die Antwort von Hansa kam keine fünf Minuten später durch Behre mit einen satten Schuss aus 18m ans Lattenkreuz.

Hansa spielte mit viel Druck und hohem Engagement, das im letzten Spiel sehnlichst vermisst worden war und kam dadurch, wie gewohnt, zu vielen Chancen, die aber, ohne Torerfolg blieben.

Die Gegnerinnen überraschend ungeordnet, aber in der offensiv Bewegung routiniert und immer eine Herausforderung für die Abwehrkette.

In der 27. kam es zu einer Verletzungsunterbrechung nach einem Foul von Blau-Weiß an der Mittelfeld Spielerin Drouin, die mit dem Kopf auf dem Spielfeld aufschlug und, wie später im Krankenhaus festgestellt wurde, eine Gehirnerschütterung erlitt.

Hansa nahm nach dieser Spielunterbrechung das Tempo wieder auf und ließ das Spiel weiter über die beiden offensiven Außenspielerinnen Sypaseuth und Wegelin, die eine starke Spielleistung boten, laufen.

Die Früchte hängen diesen Spätsommer hoch.

In der 61. nutzte Wegelin hellwach und entschlossen ein zu kurz gespielten Rückpass der Gegenerinnen zum 1:1. Mit den Einwechslungen des Trainers Wegerhoff in der 66. und 71. konnte das Spiel nicht stabilisiert werden und Blau-Weiss blieb mit Einzelaktion weiterhin torgefährlich.

Auf der anderen Seite erspielte sich Hansa in der Schlussphase einige gute Torchancen. Angefangen mit Behre, die an der sicher stehenden Torhüterin scheiterte. In der 86. eine Kombination über Pracht im Doppelpass mit Wegelin auf Hvidfeldt, die auf dem Elfmeterpunkt frei zum Schuss kam, aber den Ball nicht voll traf.

Das vierte Unentschieden im 5. Ligaspiel lag in der Luft, wenn nicht die 88. Minute gewesen wäre: Innenverteidigerin Kaapcke rutschte der Ball an der Strafraumgrenze über den Fuß und die lauernde Stürmerin von Blau-Weiß II versenkte den Ball ohne viel Umschweife im linken Toreck.

Endstand 1:2.

Nach dem Abpfiff ein Schock für Hansa: Drouin blieb auf dem Spielfeld liegen und musste mit dem Notarztwagen ins Krankenhaus gebracht werden. Danke an dieser Stelle an den Trainer von Blau-Weiß, der auch das Spiel leitete, für die kompetente Unterstützung in dieser Situation.

Fazit: das Team zeigte sich kämpferisch stark, setzte so die Gegnerinnen unter Druck und erspielte sich viele Torchancen, die mit einem Treffer zu wenig genutzt wurden.

Spielerin des Spiels: Natascha Wegelin, die sehr laufbereit und engagiert auf der rechten Seite agierte, sich oft gegen ihre Gegenspielerin durchsetzen konnte und in der Situation des Ausgleichtreffers keinen Zweifel am Torerfolg aufkommen ließ.

Tore: 0:1 Blau-Weiß ( 4. ), 1:1 Wegelin ( 61. ), 1:2 Blau-Weiss (  88. )

Aufstellung: Keese, Trzewick, Kaapcke, Winterstein ( 66. Novotny ), Schneider, Behre, Lindner, Sypaseuth ( 71. Hvidfeldt ), Drouin, Wegelin, Pracht

Back to react – enough is enough

Let me ask you a question: What time is goal?*

* danke an KLF – What time is love

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