7er Frauen, Landesliga, 13. Spieltag, 23.03., Spandau
(Autorin: Schmitti)

Die HansaSeven waren am vergangenen Wochenende zu Gast bei den Spandauer Kickers.
Sonntag 9:00 Uhr. Es war früh, sehr früh. Der Raureif benetzte Ball und Kunstrasen und ließ beides rutschig werden. Daher hieß es bereits in der Kabine „Spielt direkt in den Fuß“. Doch die Partie begann turbulent. Es war offensichtlich, dass beide Mannschaften erst noch wach werden mussten. Die Hansa Seven hatten jedoch bereits nach wenigen Minuten die Gegner unter Kontrolle und spielten sich erste gute Chancen heraus. Die SpaKis hatten hingegen sichtlich Probleme, das Tempo der Hanseatinnen mitzugehen, obwohl der Ball auf beiden Seiten durch überhastete Aktionen unter den gegebenen Bedingungen nicht immer gut zu kontrolliert war.
Endlich, in der 25. Minute, fiel das aus Sicht der Hansa längst überfällige erste Tor. Nach gutem Spielaufbau flankte Hannah von rechts den Ball ins Zentrum des Neun-Meter-Raums, wo LisaZ nach kurzer Annahme den Ball ins Netz verwandelte. So wirds gemacht! Die FSV Hansa 07 geht mit einer 1:0 Führung in die Pause.

 

Beide Mannschaften kamen motiviert zurück auf den Platz. Die Hanseatinnen angetrieben das Spiel möglichst früh für sich zu entscheiden und der Gegner wollte mit nur einem Tor Rückstand auf den Tabellenersten das Spiel zu seinen Gunsten wenden. Unbeirrt dominierten die Kreuzbergerinnen jedoch weiterhin das Spiel und zeigten mit einem harmonischen Zusammenspiel besonders in der Spitze einen schönen Fußball. Die wachsame Torhüterin der SpaKis verhinderte souverän deren Angriffe und hielt die Gastgeberinnen somit im Spiel. Hansa erhöhte den Druck und schließlich kam es nach einem Torschuss von Melle, der von der Torhüterin nicht festzuhalten war, zu Aufruhe im gegnerischen Strafraum, was Vreni eiskalt ausnutzte und den Befreiungsschlag zum 2:0 in der 42. Minute landete. Jetzt war die Hansa kaum noch zu bremsen. Ein allzu offensives Mittelfeld ließ den Trainer noch einmal zittern, aber die Abwehrreihe wusste gefährliche Situationen der Gegner zu verhindern. Meike brachte sich in dieser Partie besonders durch ihre Übersicht und klare Anweisungen ein und hielt souverän die wenigen Bälle Richtung Tor.

 

Insgesamt war es ein sehr faires Spiel. Allerdings die Tatsache, dass die Schiedsrichterin nicht ein einziges Foul gepfiffen hatte, war wohl für beide Mannschaften höchst erstaunlich. Kompliment hingegen an die Spielerinnen, die dies nicht mit unfairen Aktionen ausnutzten.

 

Tore:
0:1, LisaZ (25., Rechtsschuss, Hannah)
0:2, Vreni (42., Linksschuss, Melle)
Aufstellung:
Meike – Silke(C), MariaK, Hanna – Vreni, LisaH, Melle + Hannah, LisaZ, Marsha, Wiebke
 

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